Rührende Geschichte aus der spanischen Stadt Tortosa. Dort haben ein 58-jähriger Mann und eine 54-jährige Frau geheiratet. Beide waren schwer am Coronavirus erkrankt und sollten intubiert werden. Bevor die Ärzte die Intubation vornahmen, konnte das Paar tatsächlich noch heiraten. Nun hofft ganz Spanien auf ein Happy-End dieser Liebesgeschichte.
Der Fall aus einem spanischen Krankenhaus in Tortosa hat weltweit großes Aufsehen erregt. Nach einem Bericht der Nachrichtenagentur Efe stammt das Paar aus dem spanischen Ort Deltebre rund 100 Kilometer südlich von Barcelona. Der 58-jährige Mann und die 54-jährige Frau sollen ihre Hochzeit bereits eine ganze Weile geplant haben, doch dann kam ihnen das heimtückische Coronavirus in die Quere. Beide mussten wegen der Komplikationen bei ihrer Covid-19-Erkrankungen in das Krankenhaus von Tortosa eingeliefert werden. Dort verschlechterte sich der Zustand der beiden Patienten jedoch so weit, dass beide intubiert werden mussten. Als die beiden Patienten diese Diagnose erfuhren, baten sie darum noch spotan heiraten zu dürfen. Bei der Hochzeit am Freitag vor einer Woche wurden die beiden Betten der Patienten zusammengeschoben. Ein Richter und zwei Behördenverterter in Schutzausrüstung protokollierten die Hochzeit während zwei Ärzte als Trauzeugen fungierten. Als die Ehe geschlossen wurde, applaudierten alle anwesenden Ärzte, Pfleger und Krankenschwestern.