Obwohl sich die Infektionszahlen rund um die Corona-Pandemie in Deutschland deutlich bessern, scheinen einige Politiker noch immer keine Lockerungen zulassen zu wollen. Nun hat auch der bayrische
Ministerpräsident Markus Söder (54, CSU) deutlichen Lockerung ab Mitte Februar eine Absage erteilt. Damit dürfte deutlich werden, dass man in Bayern noch über einen längeren Zeitraum an deutlichen Einschränkungen festhalten wird.
In der nächsten Woche werden sich Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten der Bundesländer zu erneuten Beratungen in der Corona-Krise treffen. Und obwohl die Infektionslage sich deutlich verbessert hat, werde es wohl nicht zu deutlichen Lockerungen kommen. Nun warnte Söder seine Kollegen aus den andern Bundesländern vor einem "überstürzten Lockerungswettbewerb". Außerdem müsse dringend verhindert werden, dass es wie im Vorjahr zu einem neuen "Flickenteppich unterschiedlicher Regelungen" in den einzelnen Bundesländer kommt.
Die Politik müsse diese Fehler unbedingt vermeiden. "Es geht nach wie vor um viele Menschenleben", machte Söder deutlich. Bei der nächsten Sitzung, die am 10. Februar stattfindet, werde man sich die aktuelle Entwicklung anschauen, kündigte Söder an. Die Hoffnungen auf deutliche Lockerungen machte Söder aber gleich darauf zunichte.