Neue Impfreihenfolge? Die Jungen zuerst - Spahn denkt über Änderung der Impfungen nach!

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Neue Impfreihenfolge? Die Jungen zuerst - Spahn denkt über Änderung der Impfungen nach!

News (2 / 1) 28.01.2022 00:33 / Olga Symbolbild imago


Zweifel am Impfstoff von AstraZeneca

Am Dienstag hatte sich die Chefin der EU-Arzneimittelbehörde EMA, Emer Cooke, zu dem Thema der fehlenden Wirksamkeit des AstraZeneca-Impfstoffs geäussert und vorschnelle Bewertungen verurteilt. Bisher gebe es nur eine sehr kleine Anzahl von Daten über die Impfungen von älteren Testpersonen. Ob dies eine Auswirkung auf den Umfang der Zulassung haben könnte, lies Cooke allerdings offen. Eine auf Altersgruppen beschränkte Zulassung sei allerdings tatsächlich ein Option. "Es ist möglich, eine Zulassung abzuschließen, die sich auf eine bestimmte Altersgruppe konzentriert, oder es ist möglich, eine Zulassung für eine breitere Altersgruppe abzuschließen", bestätigte Cooke. Allerdings wolle sie dem endgültigen Ergebnis bisher nicht vorgreifen. Cooke versichterte, dass die Experten der Behörde aus den verschiedenen Mitgliedsstaaten sämtliche vorliegenden Daten bewerten und dann eine Entscheidung treffen würden.

Sanofi bietet Hilfe beim Abfüllen von Impfstoff an

Unterdessen hat das französiche Unternehmen Sanofi angekündigt beim Abfüllen des Biontech-Impfstoffs helfen zu wollen. "In unserem Werk in Frankfurt werden wir das Produkt verpacken, das uns ab Juli von Pfizer-Biontech geliefert wird“, erklärt Sanofi-Generaldirektor Paul Hudson gegenüber der französischen Zeitung "Le Figaro“. "Wir sollten in der Lage sein, bis Ende des Jahres mehr als 100 Millionen Dosen zu liefern, die für die Europäische Union und damit teilweise für Frankreich bestimmt sind“, erklärte Hudson weiter. Sanofi arbeitet auch selbst an zwei eigenen Impfstoffen gegen das Coronavirus. Allerdings werden diese in diesem Jahr voraussichtlich nicht mehr auf den Markt kommen. "Da wir mit unserem Hauptimpfstoff einige Monate hinter dem Zeitplan zurücklagen, fragten wir uns, wie wir uns jetzt nützlich machen können“, erklärt Hudson das Unterstützungsangebot an die Konkurrenz. Der Prozess der Abfüllung erfordert eine sterile Umgebung und sehr niedrige Temperaturen. Sanofi habe die Voraussetzung, um im großen Umfang Impfstoff produzieren zu können. Auch die Nähe der Produktionsstätte zum Biontech-Hauptsitz in Mainz werde die Zusammenarbeit erleichtern.