Weniger Steuern! Arbeitnehmer bleibt 2021 mehr Nettogehalt übrig - mit soviel können Sie rechnen

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Weniger Steuern! Arbeitnehmer bleibt 2021 mehr Nettogehalt übrig - mit soviel können Sie rechnen

News (1 / 1) 25.12.2021 00:33 / Peter Symbolbild imago


Ab dem nächsten Jahr wird der lange fällige Solidaritätszuschlag endlich wegfallen. Durch diese Änderung bleibt dann den meisten Arbeitnehmern in den mittleren und höheren Gehaltsklassen mehr Nettogeld von ihrem Gehalt übrig. Vom Wegfall des Solidaritätszuschlags profitieren vor allem die verheirateten Gutverdiener.

2021 bleibt mehr Geld bei den Arbeitnehmern übrig

Doch auch für die niedrigeren Einkommensgruppen bringt 2021 eine deutliche Entlastung. Menschen mit monatlichem Brutto-Gehalt von 9.000 Euro ohne Kinder verzeichnen in der Steurklasse III ein deutliches Plus von 1.346 Euro. Bei Familien mit zwei Kindern bleibt noch immer ein Plus von 1.040 Euro. In der Steurklasse 1 sind Singles mit Brutto-Monatsgehältern von 6.000 Euro die größten Gewinner. Für sie bleibt auf das Jahr gerechnet rund 1.083 Euro mehr Lohn übrig. Deutlich weniger dieses Geldes kommt bei den Arbeitnehmern mit niedrigem Einkommen an. Arbeitnehmer mit einem Bruttogehalt von rund 2.000 Euro werden im nächsten Jahr lediglich 18 Euro im Monat zusätzlich zur Verfügung haben. Wird eine bestimmte Gehaltsstufe erreicht, dann sinkt die Steuerersparnis laut Datev allerdings folglich wieder: Von dem Nürnberger IT-Dienstleister wird hier eine Grenze von mehr als 6.500 Euro bei Singles, 7.500 Euro bei Alleinerziehenden und 11.000 Euro bei Verheirateten angegeben. Hier wird der Soli dann nämlich wieder, wenn auch in abgeschwächter Form, zu Buche schlagen. Dieser wird ab 2021 nämlich beim Überschreiten eines Freibetrags nicht sofort in voller Höhe fällig. Stattdessen steigt er langsam an, bis man den volle Satz von 5,5 Prozent erreicht. Allerdings wird der Soli im nächsten Jahr für rund 90 % der Steuerzahler komplett wegfallen.