Kurz nach Udo Jürgens Tod hatte plötzlich sein ehemaliger Manager Freddy Burger Ansprüche angemeldet und gesagt: "Udos Lebenswerk ist auch ein bisschen mein eigenes Lebenswerk." Nach seiner Ansicht habe er Jürgens Karriere entscheidend geprägt und dann versucht einen Anspruch an den Liedern geltend zu zu machen. Ein Umstand, den die Kinder von Udo Jürgens natürlich anders sehen. "Die Songrechte haben zu Lebzeiten unserem Vater gehört. Es geht uns nicht ums Geld, sondern um das musikalische Vermächtnis. Das zu bewahren, sind wir unserem Vater schuldig!" Und aus diesem Grund beschäftigen sich nun bereits seit einigen Jahren Anwälte und Richter mit der Causa "Udo Jürgens". So lange kein Urteil ergeht, werden die Tantiemen für Udos Lieder eingefroren und erst nach einem rechtsverbindlichen Urteil ausgezahlt. Eigentlich eine Situation die der Sänger vermeiden wollte. "Ich halte es für eine Frage des Anstands, dass man seinen Nachlass plant und sich danach keine Leute in die Haare kriegen", hatte Jürgens schon zu Lebzeiten betont. Nun scheint es als sei trotz des Testaments ein harter Streit um sein Erbe ausgebrochen.