Eine Öffnung der Skigebiete in Österreich zum 24. Dezember dürfte damit ebenfalls vorerst vom Tisch sein. Stattdessen weren die Pisten wohl weiter geschlossen bleiben. Viele der Krankenhäuser in Österreich kommen mit Covid-19 an die Grenzen ihrer Kapazität. Zusätzlich würde eine Öffnung der Skigebiete dann auch noch für Patienten aus den Skigebieten sorgen. Verletzte Skifahrer sieht man in der aktuellen Situation wohl als zusätzlichen und vermeidbaren Aufwand an. Die betroffenen Bundesländer in Österreich werden sich jedoch vermutlich gegen diese Regelung wehren. Hauptargument der Kritiker: Die Seilbahnen der Skigebiete seien Verkehrsmittel, genau wie Busse und U-Bahnen. Aus diesem Grund sei es besser Schutzmaßnahmen zu befolgen statt ein komplettes Verbot zu erreichen. Diesen Punkt vertritt offenbar auch Tourismusministerin Elisabeth Köstinger.
Angeblich haben die Skigebiete scharfe Sicherheitskonzepte ausgearbeitet. Diese basieren auf Abstand halten, verbindliches Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in den Gondeln und den Warteschlangen und regelmässige Desinfektion der Kabinen.
Die Einreise deutscher Touristen sei nicht möglich, da Österreich für Gäste aus Deutschland im Augenblick eine Quarantäne vorschreibt. Außerdem bleiben Hotels und Gaststätten weiter geschlossen. Generell dürfen nur Ausländer aus den Ländern ohne Quarantäne nach Österreich einreisen, deren Schwellenwert 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den letzten 14 Tagen nicht überschritten hat.