Berliner Charité aktiviert Notfallprogramm - Kritische Lage in den Krankenhäusern der Hauptstadt

Seite 1 / 2

Berliner Charité aktiviert Notfallprogramm - Kritische Lage in den Krankenhäusern der Hauptstadt

News (1 / 1) 19.12.2021 00:34 / Silia Symbolbild imago


Weil die medizinischen Experten in den nächsten Tagen einen weiteren Anstiegs von Covid-19-Patienten erwarten, wird das Berliner Universitätsklinikum Charité seinen Betrieb in anderen Bereichen ab dem kommenden Montag (21. Dezember) deutlich einschränken, um weitere Kapazitäten im Kampf gegen das Coronavirus freizumachen.

Berliner Charité fährt ab Montag im Notfallprogramm

Um bestens für den Kampf gegen das Coronavirus gewappnet zu sein, wird die Berliner Charité ab dem kommenden Montag Aktivitäten in anderen Bereichen auf ein absolutes Minimum zurückfahren. "Während wir bislang mit eher mäßigen Einschränkungen der klinischen Versorgung ausgekommen sind, […] müssen wir nun zunächst in den kommenden 14 Tagen unsere Aktivitäten auf ein reines Notfallprogramm reduzieren“, erklärte der Vorstand der Krankenversorgung, Ulrich Frei, am Donnerstagabend gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. "Wir befinden uns nach wie vor in einer ungewöhnlich schweren Krise, wie wir sie noch nicht erlebt haben. Wir haben noch schwere Wochen vor uns.“ In der Praxis bedeutet die Einführung des Notfallprogramms über die Feiertage, dass alle planbaren chirurgischen Eingriffe verschoben werden und dass die Belegung der Normalstationen um mindestens 300 weitere Betten reduziert werden soll. Die Klinik garantierte, dass sämtliche Notfälle weiter behandelt werden und auch weiterhin Tumoroperationen durchgeführt werden. Auch für die Rettungsstelle gäbe es keine Einschränkung.