Nach dem Lockdown ist es jetzt klar. Die Geschäfte müssen ab Mittwoch schließen. Damit es in Geschäften nicht zu einem unkontrollierbaren Ansturm kommt und um die Öffnungszeiten am Montag und am Dienstag zu entzerren, fordern die ersten Politiker nun ein 48 Stunden-Shopping.
Wegen der aktuellen Lage in der Corona-Pandemie wird Deutschland seine Aktivitäten ab dem nächsten Mittwoch wieder deutlich herunterfahren. Dies hat zur Folge, dass die meisten Geschäfte in Deutschland wieder schließen müssen und frühstens am 10. Januar wieder öffnen dürfen. Nun befürchten viele Städte einen Ansturm auf die Geschäfte und Kaufhäuser am Montag und Dienstag. Hoffentlich wird die Frist bis zum Lockdown jetzt durch diese Maßnahme nicht zum Superspreading-Event. Der FDP-Fraktionsvize Michael Theurer macht deshalb jetzt den Vorschlag, die Läden bis zum Lockdown am Mittwoch gar nicht mehr zu schließen. Die Geschäfte sollten am Montag und Dienstag rund um die Uhr geöffnet bleiben. "Es wird jetzt einen Ansturm auf Geschäfte geben. Sinnvoll wäre daher, die Öffnungszeiten bis in die Nacht auszuweiten, um diesen Ansturm zu entzerren. Eine 48-Stunden-Öffnung verhindert Schlangenbildung, wozu es aus infektiologischer Sicht keinesfalls kommen darf“, erklärte Theuer gegenüber der "Bild"-Zeitung.