Lockdown länger als 10. Januar! Ärztepräsident skeptisch: Ein Lockdown von 14 Tagen wird nicht ausreichend sein

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Lockdown länger als 10. Januar! Ärztepräsident skeptisch: Ein Lockdown von 14 Tagen wird nicht ausreichend sein

News (1 / 1) 13.12.2021 00:33 / Angela Symbolbild imago


Die Diskussion um einen sofortigen Lockdown vor Weihnachten sind wegen der hohen Infektionszahlen durch das Coronavirus neu entflammt. Nun könnte der auch der Einzelhandel ab dem 21. Dezember geschlossen werden. Doch weiterhin gibt es kein einheitliches Konzept der Bundesländer. Allerdings haben einige Bundesländer bereits damit begonnen die Vorbereitungen für einen baldigen Lockdown zu treffen. Ob ein solcher Lockdown allerdings wirklich das gewünschte Ergebnis bringt, bezweifelt der Vorsitzende der Bundesärztekammer, Klaus Reinhardt. Dieser warnt bereits jetzt vor überzogenen Erwartungen an einen harten Lockdown.

Vorsitzender der Bundesärztekammer skeptisch

Zahlreiche Ärzte und Mediziner haben die Politik bereits aufgefordert, mit einem harten Lockdown zu reagieren. Allerdings würde eine solche Maßnahme die Zahlen auch nicht sofort absenken."Angesichts der aktuell sehr hohen Todeszahlen und einer unverändert hohen Belastung in den Kliniken müssen wir die Kontakte schnell und deutlich reduzieren", erklärte Reinhardt gegenüber der Presse. Für dieses Vorhaben sei die Zeit zwischen dem Weihnachtsfest und dem 10. Januar geeignet, in der sich viele Bundesbürger eher in Urlaub befinden und die generell eine ruhigere Zeit darstelle. "Es ist aber eine Illusion zu glauben, mit einem harten Lockdown von 14 Tagen ab Weihnachten bekommen wir die Pandemie in den Griff", warnt der Ärztepräsident. "Nach dem Ende eines wie auch immer gearteten Lockdowns werden die Infektionszahlen bei Lockerung der Maßnahmen auch wieder steigen", ist Reinhardt skeptisch. Aus diesem Grund müssten bundesweut auch Konzepte umgesetzt werden, die vor allem den Schutz älterer Menschen wirksam garantieren.