Der von der Mainzer Firma Biontech in Zusammenarbeit mit dem US-Pharmaunternehmen Pfizer entwickelte Impfstoff gegen das Coronavirus steht in Deutschland kurz vor der Zulassung. Voraussichtlich Anfang Januar werden dann auch in Deutschland die Impfungen beginnen können. Zum Stand der Dinge hat sich Biontech-Chef Ugur Sahin nun beim Fernsehsender RTL zu Wort gemeldet.
Bei einem Interview mit Fernsehsender RTL stand der Biontech-Chef jetzt Rede und Anwort und teilte außerdem mit, dass schon an der zweiten Generation des Impfstoffs gearbeitet werde. Diese soll dann allerdings erst Mitte 2021 zur Verfügung stehen. Ziel sei es den Impfstoff zukünftig auch bei Raumtemperatur transportieren zu können. Der aktuelle Impfstoff muss beim Transport auf Minus 70 Grad abgekühlt werden und dann bei 2 bis 8 Grad gelagert werden. Nur so bleibt der entwickelte Impfstoff bisher wirksam und haltbar. Sollte die Herstellung eines Impfstoffs gelingen, der nicht auf ständige Kühlung angewiesen ist, würde dies die Logistik um einiges erleichtern. Überraschenderweise ist nicht einmal der Biontech-Chef selbst bisher gegen das Virus geimpft worden. "Wir haben ja noch keine Zulassung für Deutschland. Aber sobald sie da ist, würde ich das natürlich gerne machen. Jedoch halten auch wir uns an die Vorgaben, für welche Personengruppen der Impfstoff zuerst vorgesehen ist, da machen wir bei uns selbst keine Ausnahme“, erklärte Sahin.