Im Zuge der Corona-Schließungen war festgelegt worden, dass zahlreiche Skigebiete in ganz Europa ihre Pforten über Weihnachten und Neujahr geschlossen lassen werden. Aus diesem Grund fürchten die Skigebiete nun Millionenverluste.
Wer in diesem Jahr geplant hatte zu Weihnachten oder über Silvester in Skiurlaub zu fahren, der hat zur Zeit schlechte Karten. In vielen Ländern werden die Skipisten nämlich bis in den Januar geschlossen bleiben. Das ist nicht nur ärgerlich für die Skifahrer, sondern wird den Skigebieten natürlich auch satte Verluste einbringen. Die Skigebiete kalkulieren offenbar bereits mit Verlusten im dreistelligen Millionenbereich. Allein den deutschen Skigebieten droht ein wirtschaftlicher Schaden von mehr als 400 Millionen Euro. Diese Summe errechnet sich aus dem durchschnittliche Umsatz der Seilbahnen sowie Verpflegung, Unterkunft und gebuchte Skikurse der Besucher, erklärt Matthias Stauch vom Verband Deutscher Seilbahnen und Schlepplifte gegenüber der Zeitung "Welt am Sonntag". Über den Zeitraum der Weihnachtsferein erzielen die Skigebiete etwa 30 % ihres gesamten Umsatzes. "Letztlich gehen also 150 Millionen Euro an Wertschöpfung im gesamten Umfeld der Bergbahnen verloren, wenn wir in den Weihnachtsferien geschlossen bleiben", rechnet Stauch. Sollten die Corona-Beschränkungen den ganzen Winter andauern, dann rechnet Stauch mit über 400 Millionen Euro Umsatzeinbruch. Die deutschen Pisten und Lifte dürfen wohl erst am 10. Januar geöffnet werden.