Viele Unternehmen in Deutschland wurden vom gefährlichen Coronavirus eiskalt erwischt. Denn auch finanziell richtet das Virus großen Schaden an. Nun muss beispielsweise Dutschlands größte Friseur-Kette Insolzvenz anmelden. Beim traditionsreichen Unternehmen Klier hofft man aber, das man das Unternehmen noch retten kann. Allerdings muss man dazu wohl mindesten 450 Filialen in ganz Deutschland schließen.
Traurige Nachricht in der Adventszeit! Denn nun wurde der Insolvenzantrag von Deutschlands größter Friseur-Kette bekannt. Bereits am Dienstag gegen 12 Uhr soll das Amtsgericht Wolfsburg entscheiden, ob dem vom Unternehmen beantragten Insolvenzverfahren stattgegeben wird. Wie es scheint könnte dies die Schließung von einem Drittel sämtlicher Filialen in Deutschland bedeuten. Dies wären rund 450 Filialen. Davon betroffen wären rund 9.200 Mitarbeiter in insgesamt 1.350 Friseurläden. Die bekannte Friseur-Kette betreibt ihre Läden unter anderem unter den Marken Klier, Super Cut und Hair Express. Dazu kommen noch 130 Läden für Haarprodukte. Das Unternehmen war vor allem durch die Zwangsschließungen der Filialen im Frühjahr durch die Corona-Pandemie unter Druck geraten, da die Einnahmen weggebrochen waren, während die Fixkosten weitergelaufen sind. Schon im September hatte Klier deshalb das sogenanntes Schutzschirm-Verfahren beantragt. Damit konnte man sich zunächst dem Zugriff von Seiten der Gläubiger entziehen.