Donald Trump setzt weiter auf eine Eskalation bei der Auszählung der Stimmen der US-Wahl. Noch immer geht es in einigen US-Bundesstaaten sehr knapp zu. Sein demokratischer Herausforderer Joe Biden steht kurz davor, die notwendigen 270 Stimmen der Wahlmänner für die US-Präsidentschaft zu erreichen. Allerdings dürfe Trump auf eine juristische Konfrontation setzen. Denn ein Ende der US-Präsidentschaft hätte für Trump vemutlich sehr negative Folgen.
Mit seinem Verhalten nach der Wahl hat Donald Trupp die Grundwerte der Demokratie in Frage gestellt. Bereits in der Wahlnacht hatte sich der amtierende US-Präsident als Sieger der Wahl ausgerufen. Nun twittert der Präsident von Wahlbetrug und sonstigen Vorfällen bei der Wahl ohne Beweise für seine steilen Thesen vorzulegen. Selbst Twiiter wurde dies zum Teil zu heftig, weswegen der Kurzanchrichtendienst die Nachrichten von Trump mit einem Warnhinweis versehen hat. Auch ein Großteil der US-Bürger scheint den Anschuldigungen des Präsidenten nicht zu glauben. Lediglich 16 % der Amerikaner glaubt, dass an diesen Vorwürfen etwas dran ist. In den letzten Stunden droht Trump nun in sämtlichen Bundesstaaten mit Prozesslawinen gegen die Wahlergebnisse. Allerdings hat Trump gute Gründe sich an die Macht im Weißen Haus zu klammern. Denn sobald er aus dem wichtigsten Amt der Welt ausscheidet, warten eine Menge juristischer Probleme auf Trump, die ihn im schlimmsten Fall sogar ins Gefängnis bringen könnten.