In Zeiten der Corona-Pandemie wollen viele Bürger offenbar auf Nummer sicher gehen und sich vorsorglich gegen die Grippe impfen lassen. Doch das ist im Augenblick gar nicht so einfach! Wie es scheint sind nicht überall genügend Impfdosen gegen die Grippe erhältlich. In zwei von drei Arztpraxen wird der Impfstoff knapp.
Seit dem Beginn der Corona-Pandemie hatten zahlreiche Experten bereits vermutet, dass die Nachfrage nach einer Grippe-Impfung in diesen Jahr besonders hoch sein würde. Deshalb haben auch viele Ärzte für ihre Praxen deutlich mehr Grippe-Impfstoff bestellt als normal. Trotzdem kommt nun eine Umfrage unter dem Berufverband Deutscher Internisten (BDI) zu dem Ergebnis, dass die Impfdosen in zwei von drei Praxen entweder ganz oder fast aufgebraucht sind. Eigentlich überraschend, denn die renommierte "Ärztezeitung“ hatte bereits darüber berichtet, dass 70 Prozent der haus- und fachärztlichen Internisten deutlich mehr Grippe-Impfstoffdosen angefordert hatten als im Jahr 2019. Trotzdem hatten 42 Prozent aller befragten Ärzte die Impfdosen bereits Ende Oktober komplett verbraucht, während bei 24 Prozent der befragten Ärzte bereits sie Impfung von mehr als drei Viertel der vorhandenen Dosen durchgeführt worden sei.