Nach dem Lockdown-Schock - Wer kann jetzt Hilfsmittel beantragen - eine Übersicht

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Nach dem Lockdown-Schock - Wer kann jetzt Hilfsmittel beantragen - eine Übersicht

Lifestyle (1 / 1) 30.10.2021 23:33 / Torben Symbolbild Imago


Ab Montag wird ganz Deutschland in einen Lockdown light gehen. Deshalb werden wieder zahlreiche Geschäfte geschlossen werden. Besonders nach den scharfen Maßnahmen im Frühjahr ein erneuter Schock für viele Unternehmen, die ebenso wie Künstler und Professionelle nun ihre Tätigkeit erneut einstellen müssen.

Gastronomiebetriebe müssen wieder schließen

Ab Montag werden alle Gastronomiebetriebe erneut für mindestens 4 Wochen schließen müssen. Und das obwohl viele Restaurants seit der Wiederöffnung sowohl Hygienekonzepte als auch Kontaktlisten vorschriftsmäßig genutzt haben. Außerdem hatte das Robert-Koch-Institut keine Indizien, dass sich zahlreiche Menschen in Restaurants und Gaststätten angesteckt hätten. Trotzdem müssen diese Unternehmen nun wieder schließen. Wie auch im Frühjahr dürfen sie lediglich Speisen zum Abholen oder zur Auslieferung zubereiten. Ein harter Schlag für die Branche, der vermutlich schon bald katastrophale Folgen haben wird. Denn die Wirtschaftsauskunftei Crif Bürgel warnt schon jetzt vor einer Pleitewelle in der Gastronomiebranche. Etwa 8300 Restaurants, Gaststätten, Imbisse und Cafés in Deutschland sollen Ende Oktober 2020 bereits insolvenzgefährdet sein. Dabei handele es sich um 14,5 Prozent der untersuchten Betriebe. Durch die erneute Schließung dürfte sich diese Lage noch verschärfen, so dass Crif Brügel eine dramatische Einschätzung macht: "Im ersten Quartal 2021 könnte jedes fünfte Unternehmen aus der Gastronomie insolvenzgefährdet sein“, erklärte deren Geschäftsführer Frank Schlein.

Unternehmen sollen 75 % Umsatz des Vorjahresmonats erhalten