Bei der Forschung zur Entwicklung eines Impstoffes gegen das gefährliche Coronavirus muss der Pharmakonzern AstraZeneca nun einen Rückschlag einstecken. Denn jetzt hat das Unternehmen die klinische Studie für den entwickelten Corona-Impfstoff erst einmal vorsorglich gestoppt. Bei einem der Teilnehmer der klinischen Studie waren nach der Impfung gesundheitliche Probleme aufgetreten. Der Pharmakonzern spricht von einer Routinemaßnahme.
Nach einem gesundheitlichen Problem bei einem der Teilnehmer an der Studie müssen nun erst einmal genauere Informationen eingeholt werden. Deshalb sei der vorläufige Stop der Studie eine gängige Routinemaßnahme für solche Fälle. Dies teilte ein Sprecher des britische Unternehmens in der Nacht zum Mittwoch mit. "In großen Versuchsreihen treten Erkrankungen zufällig auf, müssen aber von unabhängiger Seite untersucht werden, um das gründlich zu überprüfen.” Um den Zeitausfall möglichst gering zu halten, werde
AstraZeneca die notwendigen Untersuchungen beschleunigen. Ziel sei es das Zulassungsverfahren für den neu entwickelten Impfstoff so wenig wie möglich verzögern. Nun muss nämlich festgestellt werden, ob die gesundheitlichen Problems eines Probanden vom Impfstoff ausgelöst wurden oder andere Ursachen haben. Während der Unterbrechung der klinischen Studien sollen bis auf weiteres keine Studienteilnehmer geimpft werden und die bereits geimpften Personen genauer beobachtet werden. Das Unternehmen teilte außerdem mit, dass es sich bei den gesundheitlichen Problemen eines Probanden wohl um einen Einzelfall handele