Dr. Stuart Hameroff, Anästhesist und Professor an der University of Arizona, äußerte seine Gedanken zu den Ergebnissen. In Gesprächen mit Project Unity und der Dokumentation „Durch das Wurmloch“ schlug er vor, dass das beobachtete Signal möglicherweise mit Nahtoderfahrungen oder gar der Seele zusammenhängen könnte, die den Körper verlässt. Er vertritt die Ansicht, dass das Bewusstsein das Letzte ist, was uns verlässt, und beschreibt diesen Prozess als äußerst energiearm, verbunden mit Mikrotubuli und Quanteninformationen.
Trotz dieser faszinierenden Hypothese mahnen viele Wissenschaftler zur Vorsicht. Sie verweisen darauf, dass der wahrscheinlichste Grund für die beobachtete Gehirnaktivität der Sauerstoffmangel während des Tods ist. Zudem stellte Dr. Hameroff fest, dass nicht alle Patienten dieses Muster zeigten; etwa die Hälfte reagierte entsprechend, was Fragen zur Universalität der Ergebnisse aufwirft. Die Forscher betonten ebenfalls, dass die Vorstellung, dass „etwas“ beim Tod passiert, vielen trauernden Familien Trost spenden kann.