Beide Männer bestreiten die Vorwürfe vehement. Björn R. beteuert: 'Ich habe mit dem Tod von Carolin G. nichts zu tun. Ich könnte meinem Sohn niemals seine Mutter nehmen.' Benjamin K. behauptet hingegen, zum Tatzeitpunkt geschlafen zu haben, doch für seine Aussage gibt es keine Bestätigung.
Trotz der Beteuerungen ihrer Unschuld sind die Beweise für die Anklage erdrückend. E-Mails und Chats deuten darauf hin, dass Björn R. Benjamin K. um Hilfe gebeten hatte, um die Probleme im Sorgerechtsstreit zu lösen. Zudem wurden die beiden Männer am 4. April 2023 vor dem Wohnhaus von Carolin G. gesehen, kurz nachdem sie gegen einen gerichtlichen Beschluss Einspruch erhoben hatte.
Dieser Fall bleibt ein tragisches Beispiel dafür, wie eskalierte Konflikte zu unvorstellbarem Leid führen können.