Insgesamt bestätigten die Behörden vier Todesopfer: Zunächst wurden zwei Männer und eine Frau identifiziert, einer der Männer war 35 Jahre alt, die Frau 55. Später verlor auch eine weitere Frau, die zunächst reanimiert und in ein Krankenhaus geflogen wurde, den Kampf gegen ihre Verletzungen. Bisher ist unklar, ob deutsche Touristen unter den Opfern sind.
Bis spät in die Nacht suchten Einsatzkräfte nach der vermissten Person, doch die Bemühungen blieben ohne Erfolg. Beteiligte Kräfte umfassten Seenotrettungsteams, einen Helikopter sowie Feuerwehr und Polizei.
Einige Menschen konnten sich selbst aus dem Wasser retten, doch Berichte erinnern daran, dass die Behörden der Kanarischen Inseln bereits vor gefährlichen Wellen gewarnt hatten. Diese Naturpools, die unter Urlaubern als versteckte Juwelen gelten, können bei rauem Wetter schnell zur Falle werden: Massive Wellen und starke Strömungen erschweren die Rückkehr ans Ufer. Vergangenen November hatte die Insel ähnliche Vorfälle erlebt, die auch dort zu Todesfällen führten.