Fischer erklärte auf Social Media: „Der Körper zeigt mir Grenzen …“. Belastende Ödeme an den Stimmbändern und verstärkte Schleimbildung haben dazu geführt, dass ihre Stimme nicht mehr mitmacht. Für sie war stets wichtig, live zu singen: „Es war und ist mein Anliegen gewesen, live für Euch zu singen und nicht zu Playbacken!"
Ihre Karriere begann 1971 an der Dresdner Musikhochschule. In den 70ern wurde sie mit Titeln wie „Daß ich eine Schneeflocke wär" zur prägenden Stimme der DDR-Pop-Szene; Millionen Tonträger gingen über die Ladentische. Fischer sagte rückblickend: "Ich war Eigentum der DDR". In den Achtzigern floh sie mit ihrem damaligen Mann nach West-Berlin, setzte aber nach der Wende ihre Konzerttätigkeit fort und veröffentlichte in den letzten Jahren auch Kindermusik sowie private Einblicke auf Facebook.