Auch die Deutsche Bahn hat durch die aktuelle Pandemie rund um das Coronavirus erhebliche finanzielle Einbußen gemacht. Für das Unternehmen besteht allerdings trotzdem kein Grund die Investition in die Zukunft zurückzustellen. Aus diesem Grund hält die Deutsche Bahn auch weiter am Kauf von 30 Hochgeschwindigkeitszügen fest.
Wie viele andere Unternehmen auch, hat die Corona-Krise die Deutsche Bahn schwer getroffen. Trotzdem will das Unternehmen auch weiterhin Investitionen in die Zukunft tätigen. Wie jetzt bekannt wird, plant das Unternehmen insgesamt 30 neue Hochgeschwindigkeitszüge zu kaufen. Während sich die Situation im Nahverkehr langsam aber sich normalisiert, verzichten bisher noch immer viele Kunden auf die Nutzung des Fernverkehr. Aktuell seien die Züge in diesem Segment lediglich zu 30 Prozent ausgelastet. Während der Krise lag die Auslastung bei lediglich 10 %. Im Zuge der Corona-Krise hatte die Bahn ihr Angebot lediglich um 25 % reduziert. Dadurch musste das Unternehmen hohe Verluste einfahren. Nun droht ein schweres Sparprogramm und ein Zuschuss von milliardenschweren Staatshilfen. Trotzdem will der Konzern auch weiterhin an Investitionen in die Infrastruktur festhalten. "Rund 12,2 Milliarden Euro fließen allein in diesem Jahr in Erhalt und Ausbau von Netz, Bahnhöfen und Energieanlagen", heißt es in einer Stellungnahme des Unternehmens.