Gerade erst geht der massive Corona-Ausbruch im Landkreis Gütersloh zu Ende. Um zukünftig in kritischen Fällen schneller reagieren zu können, plant die Bundesregierung nach Angaben der "BILD"-Zeitung die Einführung härterer Regeln bei regionalen Corona-Ausbrüchen. Dies soll die Reaktionszeit der Bundesregierung bei massiven Infektionen mit dem Coronavirus deutlich senken.
Heute haben sich Vertreter des Kanzleramts und die Staatskanzlei-Chefs der Bundesländer in einer Videoschalte über neue und schneller umsetzbare Maßnahmen bei massiven Corona-Ausbrüchen unterhalten. Kanzleramtsminister Helge Braun (47, CDU) sprach sich in der Videoschalte dafür aus, in Zukunft schneller auf Corona-Hotspots zu reagieren. Er plädierte dafür bei einem massiven Ausbruch sofort die Möglichkeit zur Verhängung harter Maßnahmen zu nutzen und die Testkapazitäten hochzufahren. Diese Maßnahmen sollen es den Behörden ermöglichen die Infektionsketten in nur 2 - 3 Tagen lückenlos zu ermitteln und genauere Daten über die Ausweitung des Virus zu bekommen. Sobald der Corona-Ausbruch lokal begrenzt sei, könne man die Maßnahmen gegebenenfalls wieder lockern.