Zwei Frauen als wichtigste Stütze
Besonders entscheidend waren zwei andere Frauen: Prinzessin Christina und Königin Ingrid. Christina sprang ein, wenn Silvia zwischen Terminen und Familie zerrissen war. Ingrid hingegen bot ihr etwas Seltenes am Hof: ehrliche Antworten – ohne höfische Floskeln. Genau diese Offenheit gab Silvia Sicherheit.
Nur wenige Jahre später wurde die Belastung noch größer. Mit der Geburt der Kinder kam zur Königinnenrolle auch die Mutterrolle. Viele Aufgaben landeten allein bei Silvia, Unterstützung war begrenzt. Rückblickend beschreibt sie diese Zeit als fordernd – emotional wie organisatorisch.
Eigener Platz im Königshaus
Trotz aller Schwierigkeiten ließ sich Silvia nicht entmutigen. Sie lernte Schwedisch, entwickelte eigene Schwerpunkte und fand Schritt für Schritt ihren Platz. Heute gilt sie als engagiert, diszipliniert und nahbar – eine Königin, die ihren schweren Start nie vergessen hat, aber genau daran gewachsen ist.