Ueli Kestenholz schrieb Schweizer Sportgeschichte. 1998 gewann er bei den Olympischen Winterspielen in Nagano Bronze im Riesenslalom – der größte Erfolg seiner Karriere. Dazu kamen zwei Weltmeistertitel sowie Gold bei den X-Games. Nach dem Karriereende 2006 zog es ihn weiter in die Extreme: Speedflying, Freeride, Filmprojekte – die Berge blieben sein Zuhause.
Der Tod des Ausnahmesportlers trifft nicht nur die Szene hart, sondern vor allem seine Familie. Kestenholz hinterlässt seine Ehefrau und zwei Söhne im Alter von 17 und 9 Jahren. Ein Leben voller Abenteuer, Leidenschaft und Mut – beendet durch eine einzige, tödliche Lawine.
Ein Schicksalsschlag, der zeigt: Die Berge geben viel, aber sie nehmen manchmal alles.