Mit dieser Aktion hat sich der rechte Verschwörungstheoretiker Attila Hildmann wohl nicht gereade einen Gefallen getan. Denn jetzt teilte er mit seinen Followern bei Telegram ein "Bild"-Interview. In dem Interview stellte sich Hildmann als verfolgtes Opfer dar. Angeblich erhalte er täglich Morddrohungen, weil er die Wahrheit sage. Dumm nur, dass die "Bild"-Zeitung den Koch nie interviewt hatte.
Nun dreht der vegane Koch Attila Hildmann anscheinend völlig durch. Wie es scheint ist Hildmann jedes Mittel recht, um seine rechten Verschwörungstheorien zu verbreiten. Jetzt wurde aufgedeckt, dass Hildmann auf seinem Telegram-Kanal ein gefälschtes Interview mit der "Bild"-Zeitung gepostet hat. Auf dem Foto ist deutlich zu erkennen, dass die betreffende Webseite mit dem angeblichen Interview bei der "Bild" auf der Seite Wordpress.com erstellt wurde. In dem angeblichen Interview beklagt sich Hildmann wegen seiner polemischen Äusserungen "zu der deutschlandschädlichen Corona-Politik Merkels" zahlreiche Drohanrufe und Morddrohungen zu erhalten. Ausserdem sollen Massenmails dafür gesorgt haben, dass zahlreiche Händler seine Produkte nicht mehr auslisteten. Weiterhin beklagt Hildmann Anschläge auf seinen Laden, sein Auto soll angeblich verwanzt worden sein und die "Terroristen der Antifa" würden seinen Hund bedroht. Dies alles beweise laut Hildmann, dass er die Wahrheit sage. "Denn niemand würde solche Maßnahmen ergreifen, wenn ihn meine Kritik nicht im Kern treffen würde", erklärt Hildmann selbstsicher.