In die Suche nach einem Impfstoff gegen das hochansteckende Coronavirus sind mittlerweile auf deutsche Unternehmen in die 1. Phase der klinischen Studien eingetreten. Nachdem bereits das Tübinger Unternehmen CureVac vor einigen Tagen vom positiven Verlauf einer Studie gesprochen hatte, zieht nun auch das Mainzer Unternehmen Biontech nach, das zusammen mit dem US-Konzern Pfizer an einem Impfstoff arbeitet. Die erste klinische Studie habe nach Abgaben des Unternehmens “ermutigende Ergebnisse” gebracht.
Das Mainzer Biopharma-Unternehmen Biontech und der bekannte US-Pharmakonzern Pfizer haben jetzt über erste Ergebnisse einer klinischen Studie ihres Impfstoffes berichtet und diese als “ermutigend” bezeichnet. Insgesamt 24 Probanden sei der Impfstoff in zwei Injektionen verabreicht worden. Nach vier Wochen wurden Antikörper gegen Sars-CoV-2 im Blut der Testpersonen festgestellt worden, wie die Unternehmen am Mittwoch mitteilten. Allerdings seien bei mehreren Probanden auch leichte Nebenwirkungen aufgetreten. Besonders bei höheren Dosierungen scheint es Probleme zu geben. Die Probanden erhielten Dosierungen von 10, 30 und 100 Mikrogramm des Impfstoffes. Bei der Höchstdosis von 100 Mikrogramm klagten die Hälfte der Probanden über Fieber und leichte Schmerzen.