Gesundheitsminister Karl Lauterbach (61, SPD) soll während der Corona-Pandemie das Robert-Koch-Institut (RKI) aus politischen Gründen beeinflusst haben – auch entgegen wissenschaftlicher Erkenntnisse. Das geht aus Protokollen des RKI hervor, die von Bundestagsvizepräsident Wolfgang Kubicki (72, FDP) ausgewertet wurden. Stürzt Lauterbach jetzt über seine Corona-Lügen? Hier die Hintergründe:
Die Zitate aus den Protokollen, die das Frühjahr 2022 betreffen, sind eindeutig: Entwarnungen zu geben sei "politisch nicht gewünscht“ gewesen, und der Minister habe dies "abgelehnt“. Noch im Juni 2022 vermerkte das RKI, dass seine Forscher die Risikobewertung der Pandemie senken wollten, dies jedoch aufgrund politischer Vorgaben unterlassen mussten: "Minister will nicht deeskalieren.“ Diese Enthüllungen sind brisant, da Lauterbach öffentlich stets betont hatte, die wissenschaftlichen Bewertungen des Instituts nicht politisch beeinflusst zu haben. Hier seine Aussagen: