Fall Rebecca Reusch: Bringt Ihr Handy die Überführung des Täters?

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Fall Rebecca Reusch: Bringt Ihr Handy die Überführung des Täters?

Blaulicht (2 / 1) 23.05.2021 23:33 / Peter Symbolbild imago


Der Mann hatte angegeben für Drogengeschäfte auf dem Weg nach Polen gewesen zu sein. Die Ermittler allerdings wollen ihm dies nicht glauben. "Der Mann ist nach wie vor in Verdacht, es gibt keinen anderen Verdächtigen derzeit. Aber das heißt nicht, dass wir nur in eine Richtung ermitteln. Im Gegenteil, wir ermitteln selbstverständlich, wie es unsere Pflicht ist, in alle Richtungen", stellte Martin Steltner, der Sprecher der ermittelnden Staatsanwaltschaft, im Februar klar. Jetzt unternehmen die Ermittler einen neuen Versuch mögliche Beweise zu sichern. Dazu wird das Handy der vermissten Rebecca nun auch im Ausland gesucht. "Wir wollen nichts unversucht lassen und haben ein Rechtshilfeersuchen an die zuständigen Stellen gestellt", gibt Staatsanwalt Martin Glage bei der "Bild"-Zeitung zu Protokoll.

Handy von Rebecca könnte neue Spuren bringen

Die Ermittler hoffen nun zu ermitteln, ob Rebeccas Handy nach dem Verschwinden des Mädchens außerhalb Deutschlands genutzt worden ist. Dabei scheinen die Ermittler sich vor allem auf die östlichen Nachbarländer konzentriert zu haben. Die ermittelnde Staatsanwaltschaft hat zahlreiche Rechtshilfeersuchen gestellt. Neben den östlichen Nachbarländern Deutschlands wurde auch in Russland, Weißrussland und der Ukrain um Informationen gebeten.

"Die Vorratsdatenspeicherung ist in einigen Staaten großzügig geregelt und es gibt längere Speicherfristen", erklärt Glage. Bleibt zu hoffen, dass die Ermittler mit dieser Aktion nun endlich einen Hinweis finden, um das mysteriöse Verschwinden von Rebecca aufzuklären.