Unglaubliche Panne beim russischen Militär - Hochmut der Kommandeure sorgt für zahlreiche Todesopfer

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Unglaubliche Panne beim russischen Militär - Hochmut der Kommandeure sorgt für zahlreiche Todesopfer

News (2 / 1) 23.02.2024 11:20 / Julia Symbolbild imago


Russische Militärblogger bestätigen zahlreiche Todesopfer

"Infolge eines Raketenangriffs der Streitkräfte der Ukraine auf die Ansammlung von Militärpersonal der 4., 5. und 6. Kompanie der 39. Garde-Motorschützenbrigade wurden 65 Personen getötet“, bestätigte der russische Kriegsblogger "Militärinformant“ auf Telegram. Kritisch gegenüber der eigenen Militärführung fügte er hinzu: "Sie haben sich auf einem freien Feld versammelt. Man kann nur überrascht sein, dass so etwas zwei Jahre nach Beginn der speziellen Militäroperation nicht erlernt wurde.“

Angriff russicher Truppen schlägt fehl

Ein zweiter Rückschlag ereignete sich am Dienstag 60 Kilometer weiter nördlich, im kleinen Dorf Lastochkyne, nahe Awdijiwka. Berauscht vom Sieg in der Stadt befahl ein russischer Kommandeur einen Frontalangriff auf das Dorf, etwa 2.000 Meter westlich der Großstadt. Sechs Schützenpanzer, vollgepackt mit russischen Soldaten, stürmten auf das Dorf zu – und fuhren direkt in ein ukrainisches Minenfeld. Videoaufnahmen zeigen, wie ein Panzer nach dem anderen explodiert. Die bis zu acht aufgesessenen Infanteristen wurden durch die Luft geschleudert, viele von ihnen starben. Die Überlebenden wurden von Kamikaze-Drohnen angegriffen. Nur eine Handvoll der etwa 50 Soldaten überlebte den "Fleischangriff“, wie ukrainische Blogger solche Aktionen nennen. Teils schwer verwundet schleppten sich die Überlebenden die zwei Kilometer nach Awdijiwka zurück.