Baumwolle, Seide oder doch Polyester: Im dicht bewachsenen Kleiderdschungel ist die Auswahl an verschiedenen Materialien groß. Pia-Maria Laux, Mitbegründerin der Online-Community "Share a Look" weiß: Nicht immer ist in unseren Klamotten das verarbeitet, was auf dem Etikett angegeben ist. Wie man beim Shoppen ein glückliches Händchen beweisen und sichergehen kann, gute Qualität zu erhalten, verrät sie jetzt im Interview mit der Nachrichtenagentur spot on news.
Die Materialien, die wohl am hautfreundlichsten sind, seien Seide und Baumwolle, sagt Laux. Die Co-Autorin des Buches "Auszeit für die Haut" spricht vor allem letzterer besonders natürliche, atmungsaktive, hypoallergene und langlebige Eigenschaften zu. "Am besten man entscheidet sich für zertifizierte Biobaumwolle, da sie nicht so mit Chemikalien verseucht ist wie herkömmliche Baumwolle. Denn auch wenn der Stoff an sich hautverträglich ist, so sind es all die Chemikalien, die für seine Herstellung gebraucht werden, noch lange nicht."
Textilsiegel bieten SicherheitLaux nennt das Problem beim Namen: Häufig fehle in der Komplexität der Bekleidungsherstellung die Transparenz. "Es ist nicht ganz einfach einem Kleidungsstück anzusehen, was in ihm steckt", sagt sie. Wird die hautfreundliche Baumwolle mit Chemikalien behandelt, die "gegebenenfalls sogar Krebs erregend wirken", stehe am Ende dennoch nur 100 Prozent Baumwolle auf dem Etikett.