Unverändert bleibt Verteidigungsminister Boris Pistorius (63, SPD) auf Platz eins, gefolgt von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (57, CSU) und dem NRW-Ministerpräsidenten Hendrik Wüst (48, CDU).
Nicht nur das Führungspersonal der AfD, sondern auch die Partei als Ganzes verliert an Zustimmung. Ihr Anteil sinkt um einen Prozentpunkt auf 19,5 Prozent, womit die Rechtsaußenpartei erstmals seit langem unter die 20-Prozent-Marke fällt. Bei den anderen Parteien gibt es im Vergleich zur Vorwoche kaum bis gar keine Änderungen. Die FDP liegt weiterhin bei 4,5 Prozent, was nicht für den Einzug in den Bundestag reichen würde. Die CDU und CSU bleiben mit 30,5 Prozent die stärkste Kraft. INSA-Chef Hermann Binkert kommentiert: "Die Union baut ihre Stellung als mit Abstand stärkste Kraft aus." Als mögliche Regierungskoalitionen werden Schwarz-Rot (45 Prozent) oder Schwarz-Grün (43 Prozent) genannt. Allerdings warnt Binkert davor: "Nur jeder vierte Wahlberechtigte ist für Schwarz-Rot, nur jeder Achte für Schwarz-Grün."