In jedem Fall gehen die Ermittler von folgendem Ablauf aus: Rebecca verließ das Haus am 18. Februar nicht lebend - ihr Schwager tötete sie, vergrub oder verbrannte ihre Leiche. Aber Beweise dafür fehlen. Führt die Spur in ein Sumpfgebiet? Ein privater Ermittler erklärte gegenüber BILD, dass die 46 Minuten, die der Twingo unterwegs war, ausgereicht
hätten, um zu einem nahen Sumpfgebiet zu fahren und Rebeccas Leiche zu verstecken. Eine konkrete Spur gibt es jedoch nicht. Als Rebeccas Mutter ihre Tochter am Morgen des 18. Februar nicht erreicht, ruft sie den Schwager an. Dieser sagt nur, Rebecca habe das Haus bereits verlassen. Er wurde zweimal verhaftet, aber immer wieder entlassen. Im Fokus der Ermittler steht der himbeerrote Renault Twingo. Nicht nur wurde er nahe dem Wohnhaus gefilmt, sondern auch um 10:47 Uhr auf der Autobahn 12 in Brandenburg. Die Kennzeichenerfassung registrierte ihn. Tags darauf um 22:39 Uhr erneut.
BILD besuchte das Wohngebiet in Berlin-Britz, wo Rebecca verschwand. Vor dem Klinker-Haus ihrer Schwester steht ein neues Auto. Alle Jalousien sind geschlossen. Ein Kinderfahrrad liegt herum - vermutlich vom Kind, das Rebeccas Schwester Jessica mit Florian R. inzwischen bekommen hat. Ein Nachbar äußerte sich besorgt: "Hier reden immer noch alle über Rebecca. Ich habe ein mulmiges Gefühl, wenn meine Kinder an dem Haus vorbeigehen." Das Haus wurde zuletzt von der Polizei im April 2023 durchsucht. Und was ist mit Rebeccas Familie? Ihr Vater Bernd und ihre Mutter Brigitte wohnen zehn Autominuten entfernt, vor dem Haus steht ein Wohnwagen. Sie halten noch immer zu ihrem Schwager ...