Drogenkönig aus Hamburg in Kolumbien verhaftet - Er soll 16 Tonnen Koks nach Deutschland verschifft haben

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Drogenkönig aus Hamburg in Kolumbien verhaftet - Er soll 16 Tonnen Koks nach Deutschland verschifft haben

Blaulicht (1 / 1) 06.02.2024 14:52 / Julia Symbolbild imago


Bogota/Hamburg – Ein der meistgesuchten Drogenschmuggler Europas wurde von der kolumbianischen Polizei gefasst! Pouya M. (44), ein Deutsch-Iraner, wird beschuldigt, als Mitglied eines umfangreichen kolumbianischen Drogensyndikats versucht zu haben, gemeinsam mit Komplizen bis zu 16 Tonnen Kokain aus dem Hamburger Hafen zu schmuggeln. Der Lieferung aus Paraguay war im Februar 2021 per Schiffscontainer in Hamburg angekommen.

Drogenschmuggler in Kolumbien verhaftet

Die Fahnder konnten M. im Südwesten Kolumbiens auf einer öffentlichen Straße lokalisieren und festnehmen. Berichten zufolge hatte er sich unter falscher Identität vor den Behörden versteckt. Der Fall umfasst das größte Rauschgiftnetzwerk, das jemals auf deutschem Boden aufgedeckt wurde. Deutsche Beamte hatten am 12. Februar 2021 im Hamburger Hafen 13.824 Blöcke Kokain in 1.728 Blechkanistern sichergestellt. Das Drogen-Syndikat operierte von Hannover aus, wobei das Rauschgift von Paraguay nach Hamburg verschifft wurde. Von dort aus sollte der Stoff in eine Lagerhalle nach Seelze (Region Hannover) transportiert werden, bevor es sein Endziel in Den Haag (Niederlande) erreichte. Nach dem Rekord-Fund wurden bei Razzien in Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Hamburg und Nordrhein-Westfalen elf Männer im Alter von 27 bis 58 Jahren festgenommen. M. soll dem Kreis um Konstantinos S. (41) angehören, dem mutmaßlichen Chef der deutschen Schmuggler-Bande. S. wurde 2022 von Fahndern in Dubai festgenommen, kam jedoch auf Kaution frei.