Fünf der ursprünglich zehn Promis waren bei der "Challenge"-Ausgabe von "Let's Dance" noch dabei: Luca Hänni (25), Ilka Bessin (48), Moritz Hans (24), Tijan Njie (28) und Lili Paul-Roncalli (22) kämpften um den Einzug ins Halbfinale. Nicht geschafft hat das nach spektakulären Auftritten der anderen Prominenten Ilka Bessin - die tänzerische Kluft der "Cindy aus Marzahn"-Darstellerin zu den anderen Kandidaten war einfach zu groß.
Erste gegen letzte LigaLuca Hänni und Christina Luft (30) lieferten gleich zu Beginn voll ab. Jorge González (52) bekam sich nach ihrem Cha-Cha-Cha gar nicht mehr ein, auch Motsi Mabuse (38) fand: "Das war der beste Cha-Cha-Cha dieser Staffel." Selbst Joachim Llambi (55) fand: "Das war sogar der beste Opening-Tanz dieser Staffel. Zusätzlich: mega Fußarbeit!" Volle 30 Punkte sahnten die beiden ab.
Ilka Bessin sagte bereits im Einspieler: "Ich weiß, die anderen sind erste Liga und ich bin nur Kreisklasse." Nach dem anschließenden Slow Fox stellte Llambi klar: "Die anderen sind nicht erste Liga sondern Champions League." Der Klassenunterschied schlug sich auch in den Punkten nieder. Lediglich auf zehn Punkte kam Bessin mit ihrem Partner Erich Klann (32).
Durchweg starke erste RundeMoritz Hans und Renata Lusin (32) kamen dann wieder zurück zum Oberklasse-Niveau. Ihre Power-Salsa kam bei allen Juroren gut an, auch wenn González das Gefühl hatte, dass Hans "manchmal das Atmen vergessen hast." Mabuse fand, man könne sich jede Woche "auf eure 110 Prozent verlassen. Euer Timing, eure Energie, eure Präsenz ist alles sehr, sehr gut." Das führe aber dazu, dass, wie Llambi erklärte, er "steif und angespannt" werde und "Lockerheit und Rhythmus, gerade in der Salsa" vermissen lasse. 23 Punkte bekamen die beiden.
Tijan Njie und Kathrin Menzinger (32) überzeugten mit ihrem anschließenden Charleston mehr. González sah "pure Lebensfreude", Mabuse attestierte dem Paar "350 km/h auf der Autobahn", Llambi pflichtete bei: "Das war ein brutales Tempo." Seinen persönlichen Geschmack traf der Tanz allerdings nicht: "Das ist wie bei einem Bild - man kann sagen: Das gefällt mir oder das gefällt mir nicht." Das Niveau der Kritik stieg merklich. Mit den 26 Jurypunkten konnten die beiden zufrieden sein.