München/Starnberg (Bayern) – Er wollte nicht, dass sie weiterhin als Escort-Girl arbeitet. Musste die junge Luca V. (25) deshalb mit dem Leben bezahlen? Der grausame Tod der Prostituierten aus Starnberg wird seit Dienstag vor dem Münchner Landgericht verhandelt. Die Details sind erschütternd!
Ihr Partner Philip O. (27) steht wegen Totschlags vor Gericht. Ihm wird vorgeworfen, die Ungarin im Spätherbst 2021 in München nach einem heftigen Streit in einem Hotelzimmer brutal erdrosselt zu haben. Anschließend habe er laut Anklage die Leiche mit dem Auto zum Starnberger See gebracht, sie angezündet und ihre sterblichen Überreste in einem Loch verscharrt. Erst Monate später entdeckte ein Spaziergänger mit einem Hund die skelettierte Leiche von Luca V. Die Staatsanwaltschaft gibt an, dass ihre Identität nur anhand ihrer Brustimplantate festgestellt werden konnte. Im April 2022 wurde ihr Partner Philip O. in Budapest festgenommen und nach Deutschland ausgeliefert. Seit 2016 bildeten der 27-Jährige und die junge Frau ein Paar und bekamen zwei Kinder (6 und 4). Trotzdem verdiente die Ungarin weiterhin als Prostituierte Geld, reiste durch Europa, lebte in Hotels und fuhr schnelle Autos. "Dem Angeklagten missfiel die Tätigkeit der Geschädigten", erklärte Staatsanwalt Matthias Enzler. Luca V. hatte ihrem Partner anfangs verschwiegen, wie sie ihr Geld verdiente.