Wenn anstelle von Habeck Außenministerin Annalena Baerbock für die Grünen antreten würde, käme sie mit einem Punkt mehr als in der Vorwoche auf 16 Prozent. Scholz verliert in diesem Vergleich einen Punkt und liegt bei ebenfalls 16 Prozent, während Merz in diesem Szenario einen Punkt zulegt auf 28 Prozent. Er generiert damit fast so viel Zustimmung wie Baerbock und Scholz zusammen.
Der leichte Aufwärtstrend für Habeck und Baerbock spiegelt sich auch in der Frage nach der politischen Kompetenz der Parteien wider: Hier können die Grünen mit nun 6 Prozent einen Punkt gut machen. Auch die FDP liegt nun bei 2 Prozent statt einem Prozent. Trotz ihrer 4 Prozent Zustimmung in der Sonntagsfrage stellt sich die Lage für die Liberalen weiterhin als gefährlich dar: Sie müssen um den Einzug in den Bundestag bangen. Mit Blick auf die Probleme in Deutschland geben unverändert 17 Prozent der Befragten an, dass CDU und CSU am besten damit fertig werden. Es folgt die AfD mit erneut 7 Prozent, und schließlich SPD und Grüne mit jeweils 6 Prozent. Sonstige Parteien nennen 3 Prozent der Befragten. Keine Partei geben 59 Prozent der Befragten an.
Das wichtigste Thema der vergangenen Woche waren weiterhin die Bauernproteste, wie 39 Prozent angaben. Es folgten die Bundesregierung mit 28 Prozent, der Krieg in der Ukraine mit 27 Prozent, der Krieg im Nahen Osten mit 22 Prozent und die wirtschaftliche Lage mit 21 Prozent. Angesichts der landesweiten Demonstrationen gegen Rechtsextremismus und Rassismus am Wochenende hat Forsa am Montag zusätzlich die wichtigsten Themen abgefragt. Der Rechtsextremismus und die Demonstrationen gegen die AfD wurden mit 41 Prozent als das wichtigste Thema genannt. Wie sich dies auf die Entwicklung der Zustimmung zur AfD auswirkt, wird sich am nächsten Dienstag in den neuen Umfragen zeigen. .