In Anbetracht der Unsicherheit über die Spezies und die mögliche Gefährlichkeit des etwa fünf Zentimeter großen Spinnenexemplars entschieden sich die Mitarbeiter für den Notruf. Rasch waren Feuerwehr und Polizei zur Stelle, um sich der ungewöhnlichen Situation anzunehmen. Mit professionellem Einsatz gelang es den Rettungskräften, die Spinne sicher zu fangen und in eine Aufbewahrungsbox zu verbringen.
Entwarnung und neues Zuhause
Ein herbeigerufener Experte konnte schließlich auf der Polizeidienststelle Licht ins Dunkel bringen. Nach genauer Begutachtung des Tieres gab er Entwarnung: Es handelte sich um eine harmlose Riesenkrabbenspinne, genauer gesagt um eine Heteropoda venatoria – auch Warmhaus-Riesenkrabbenspinne genannt. Diese Spezies kann zwar beachtliche Beinspannweiten von bis zu 120 Millimetern erreichen, stellt jedoch keine Bedrohung für Menschen dar. Um weiteren Schrecken und Missverständnisse zu vermeiden, wurde das Tier dem Terrarienclub Bayreuth und Umgebung e.V. anvertraut. Der Vorfall endete somit ohne Verletzungen und die Spinne fand ein neues, artgerechtes Zuhause.