Die verletzte Frau wurde umgehend von Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht, wo sie jedoch am darauffolgenden Mittwoch das Leben verlor. Die Polizei hält sich bezüglich der Umstände des Grundstücks, auf dem die Frau gefunden wurde, bedeckt. Eine Polizeisprecherin äußerte sich auf Anfrage hin, dass man die Identität des Opfers schützen und den Ermittlungsprozess nicht gefährden wolle. Trotzdem sickerte durch, dass die Frau von einem fremden Hund gebissen worden sein soll und es bereits erste Verdächtigungen in Bezug auf die Halter des Hundes gibt. Die Ermittlungsbehörden nahmen Spurensicherungen vor und untersuchten das Grundstück nördlich des Harzes.
Zur Klärung des Geschehens waren nicht nur Rettungskräfte, sondern auch die Feuerwehr, ein Amtstierarzt und ein Gemeindeverantwortlicher vor Ort. Oberstaatsanwalt Hauke Roggenbuck teilte mit, dass es bislang keine Zeugen gibt, die eine Aussage zu dem Hundeangriff machen könnten. Die Staatsanwaltschaft ermittelt aufgrund des Verdachts der fahrlässigen Tötung und hat eine Obduktion der verstorbenen Rentnerin angeordnet, um die genauen Todesumstände festzustellen.