Kunden müssen sich nach dem Betreten des Geschäfts die Hände waschen oder desinfizieren. Beim Warten eine Tasse Kaffee oder ein Glas Wasser trinken und dazu in einer Zeitschrift blättern? Nein, darauf müssen wir verzichten, denn nach wie vor darf nicht bewirtet werden. Außerdem sollte man etwas mehr Zeit mitbringen, denn mal eben kurz Haareschneiden dauert vermutlich etwas länger. Ein Grund: "Bei jedem Kunden, bei jeder Kundin sind die Haare zu waschen." Außerdem müssen die Angestellten zwischen jedem Kunden Kämme, Bürsten und andere Arbeitsutensilien mit einem fettlösenden Haushaltsreiniger reinigen.
Weniger Dienstleitungen, höhere Preise?Auch das Föhnen dürfen Kunden derzeit nicht selbst übernehmen, denn der Kontakt mit Arbeitsgeräten muss so gering wie möglich gehalten werden. Um das Ansteckungsrisiko zu minimieren, sind Wimpernfärben, Rasieren oder Bartpflege vorerst nicht erlaubt. Obwohl weniger Dienstleistungen angeboten werden, könnte der Friseurbesuch teurer werden. Schließlich ist der zeitliche Mehraufwand für die Friseure und auch die Kosten für Schutzausrüstung nicht gerade gering.