Günther Fielmann hat als Napoleon der Brillen-Branche die Welt erobert und Millionen Augen in Europa, Asien und den USA mit einer revolutionären Idee erleuchtet: die "Brille zum Nulltarif". Seine geradlinige und ambitionierte Herangehensweise beschrieb er selbst mit den Worten: "Ich bin in die Optiker-Branche hineingefahren wie ein Habicht in den Hühnerstall!" Sein enormer Erfolg spiegelte sich in Zahlen wider: 23.000 Mitarbeiter, 1.000 Filialen und ein Vermögen von 6 Milliarden Euro machten ihn zu einem der reichsten Menschen der Welt. Doch was war das Geheimnis des Brillen-Genies, das ursprünglich Fotograf werden wollte? Die Weichen für seinen Lebensweg wurden bereits früh gestellt. Auf Anraten seines Vaters, eines Oberstudiendirektors, wandte er sich der Optik zu – ein Schritt, der ihn zwangsläufig zum Erfolg führte. Mit 32 eröffnete er seinen ersten Laden in Cuxhaven und hatte die Vision, bezahlbare Brillen für alle anzubieten. Mit 41 Jahren läutete er mit seinem Angebot der "Kassenbrille ohne Zuzahlung" eine neue Ära ein. Mit 50 war er bereits Milliardär und hatte sich neben seiner Leidenschaft für schnelle Autos vor allem seinen Bauernhöfen verschrieben.