Russland dreht auf! China hat in den letzten zwölf Monaten beeindruckende 30 neue Kriegsschiffe in Dienst gestellt und plant, die eigene Flotte bis 2030 von derzeit 370 auf 435 Schiffe zu erweitern, wie aus dem Jahresbericht des US-Verteidigungsministeriums hervorgeht. Auch Putin will die Flotte aufrüsten - die USA warnen jetzt Deutschland und die NATO-Partner vor den Folgen dieser Aufrüstung!
Allerdings sorgt nicht nur Chinas Präsenz im Indopazifik für Unruhe, auch Wladimir Putins Flotte bereitet Kopfschmerzen. Ein Forschungsprojekt enthüllt, dass Russland zwischen 2022 und Oktober 2023 acht neue Kriegs- und Hilfsschiffe in Auftrag gegeben hat, darunter sollen sich sowohl konventionelle als auch nuklear angetriebene U-Boote befinden. In Russlands Flotte sind seit Anfang Dezember zwei neue Atom-U-Boote stationiert, wie Alexey Muraviev, Professor für nationale Sicherheit und strategische Studien an der australischen Curtin University, in seiner Forschungsarbeit zeigt. Die wachsende russische Flotte gibt, ähnlich wie auch die Marine Chinas, Anlass zur Sorge. Muraviev betont, dass die russische Marine den Bedürfnissen von vier Kriegsflotten gerecht werden muss, die sich im Schwarzen Meer, in der Ostsee, im Arktischen und Pazifischen Ozean sowie im Kaspischen Meer befinden. Russland verstärkt auch seine maritime Koalition in Asien und stärkt seine Präsenz in der Region, wie die aktuelle Entwicklung in Südost- und Südasien zeigt.