Zenglein reagierte zunächst humorvoll in der Live-Sendung: "Haben wir ein bisschen zu heiß gekocht hier?" witzelte er und fügte hinzu: "Ich fühle aber nicht, dass wir hierfür verantwortlich sind." Wenig später wurde jedoch klar, dass das Studio tatsächlich geräumt werden musste. Zenglein verkündete dem Publikum: "Es ist mir ein inneres Fußbad, das sagen zu müssen, aber wir müssen tatsächlich das Studio verlassen." Um die Situation zu bewältigen, wurden alte Ausschnitte aus dem "ARD-Buffet" gezeigt, und ein Beitrag über Spinat konnte nicht mehr vollständig präsentiert werden. Um 12 Uhr startete dann wie geplant die "Tagesschau", und es gab keine weiteren Konsequenzen für das Programm.
In einem Klärungsgespräch nach dem Alarm bestätigte Johannes Zenglein gegenüber "fernsehserien.de", dass es sich um einen Fehlalarm handelte und niemand in Gefahr war. Der Alarm wurde durch einen technischen Defekt ausgelöst. Feueralarme im öffentlich-rechtlichen Fernsehen haben mittlerweile fast schon Tradition. Ähnliche Vorfälle ereigneten sich bereits bei "Live nach Neun" im Juni 2022 und bei "Kaffee oder Tee" im vergangenen November. Erst seit dieser Woche wird das "ARD Buffet" um 11.15 Uhr ausgestrahlt, eine Stunde früher als zuvor. Offenbar steht der Sendeplatzwechsel nach so langer Zeit unter keinem guten Stern. Die Reaktionen des TV-Publikums auf den Feueralarm waren vielfältig. Einige ärgerten sich darüber, dass die Sendung abgebrochen wurde, während andere spöttische Bemerkungen machten und vermuteten, dass jemand genauso wenig von "ARD Buffet" begeistert war wie sie.