In Köln wurde offenbar ein Anschlag auf den Kölner Dom geplant. Dieser wurde vereitelt und die Polizei nahm fünf Männer in Gewahrsam, nachdem sie konkrete Warnungen erhalten hatte. Spezialeinheiten durchsuchten eine Wohnung in Wesel am Niederrhein und überwältigten die Verdächtigen, darunter einen 30-jährigen Tadschiken, der bereits einmal im Saarland vom SEK verhaftet worden war.
Es wurde enthüllt, dass der 30-jährige Mann im Verdacht steht, den Kölner Dom ausgespäht zu haben. Laut Sicherheitskreisen war bekannt, dass er sich vor Ort aufgehalten hatte. Das andere Ziel der Gruppe soll der Stephansdom in Wien gewesen sein. Die NRW-Sicherheitsbehörden hatten den 30-Jährigen zuvor nicht auf dem Radar. Vor Weihnachten erhielten die Sicherheitsbehörden in Deutschland, Österreich und Spanien Hinweise von ausländischen Nachrichtendiensten über eine mögliche islamistische Terrorzelle, die Anschläge in Europa während der Silvesterfeierlichkeiten oder möglicherweise sogar an Weihnachten plant. Zu den Zielen gehörten auch Weihnachtsgottesdienste in Köln, Wien und Madrid. Die ersten Festnahmen erfolgten in einem Flüchtlingsheim in Wien-Ottakring. Die drei Terrorverdächtigen sitzen nun in Untersuchungshaft.