Russisches Super-U-Boot vor Deutschland in der Ostsee! Russen schmuggeln Superwaffe durch!

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Russisches Super-U-Boot vor Deutschland in der Ostsee! Russen schmuggeln Superwaffe durch!

News (2 / 1) 27.05.2024 18:20 / Günter Symbolbild imago


Die Standardbewaffnung der Projekt-636-Flotte zu der die "Ufa“ gehört, besteht aus 18 Torpedos, 24 Seeminen und Kalibr-Marschflugkörpern. Diese sind in der Lage, Ziele in etwa 2.000 Kilometer Entfernung effektiv zu treffen. Die sechs Torpedorohre mit einem Standardkaliber von 533 mm sind im Bug angeordnet. Eine automatische Schnellladevorrichtung ermöglicht ein Nachladen innerhalb von fünf Minuten. Ein U-Boot der Warschawjanka-Klasse kann feindliche Schiffe und andere Ziele in weiter Entfernung identifizieren, sich ihnen nähern und sie überwachen, ohne entdeckt zu werden. Die Hauptaufgabe laut dem russischen Verteidigungsministerium besteht darin, feindliche U-Boote und Schiffe aufzuspüren und zu zerstören sowie Küsteninfrastrukturen anzugreifen. Die Präsenz der Super-U-Boote wie der „Ufa“ ist Teil einer neuen Unterwasser-Offensive Moskaus. Erst kürzlich kündigte Russlands Präsident Wladimir Putin an, dass Moskau seine Flotte strategisch bewaffneter Atom-U-Boote in den kommenden Jahren weiter ausbauen wird.

Russland rüstet U-Boot-Flotte stetig weiter auf

Putin nahm Anfang dieser Woche in der nordrussischen Stadt Sewerodwinsk an der Indienststellung der neuen atomgetriebenen U-Boote "Imperator Alexander III.“ und "Krasnojarsk“ teil. Diese sollen in Kürze in die russische Pazifikflotte im Fernen Osten eingegliedert werden, so Putin laut der Agentur Interfax. Einen Monat zuvor hatte das russische Verteidigungsministerium nach eigenen Angaben erfolgreich eine mit Atomsprengköpfen bestückbare Interkontinentalrakete vom Typ Bulawa getestet. Die Rakete wurde von einem Atom-U-Boot im Weißen Meer unter Wasser abgeschossen und schlug auf einem Übungsgelände der fernöstlichen Halbinsel Kamtschatka ein. Im Falle der „Ufa“ bleibt abzuwarten, wohin das russische Super-U-Boot verschlägt. Beobachtern zufolge ist eine kurzfristige Weiterfahrt zum ostsibirischen Heimathafen oder der Verbleib im Mittelmeer möglich.