Christina Athenstädt über "Die Heiland"-Dreh nach Lisa Martineks Tod

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Christina Athenstädt über "Die Heiland"-Dreh nach Lisa Martineks Tod

Stars (2 / 1) 28.04.2021 23:33 / Julia Symbolbild ARD/Reiner BajoARD/Hardy Spitz


Athenstädt: Ja. Als ich dann aber mitbekommen habe, wie feinfühlig die Produktion mit allen Beteiligten und ihren Ängsten und Bedenken umgeht, hat es mich ermutigt, zuzusagen. Und ich habe es nicht bereut.

Ihr Kollege, Philipp Hochmair, spielt in der Krimireihe "Blind ermittelt" (Das Erste) einen blinden Ermittler. Haben Sie einen der Krimis gesehen?

Athenstädt: Ja, ich habe mir einen der Filme angesehen und war tatsächlich sehr begeistert. Ich fand es natürlich auch spannend zu sehen, wie er das Blindsein umgesetzt hat.

Apropos Naturell: Die gebildete, elegante Anwältin und ihre bauernschlaue, unkonventionelle Assistentin - was halten Sie von dieser Kombination?

Athenstädt: Aus dieser Figurenkonstellation ergibt sich viel Lustiges in der Serie. Und ich glaube Frau Heiland hat großes Glück mit Frau Holländer [Anna Fischer]. Und umgekehrt. Sie ergänzen sich prima.

Am Schluss der ersten Folge will man wissen, wie es mit den Figuren weitergeht, vor allem auch in der Liebe?

Athenstädt: Ja, das wird auch tatsächlich noch spannend...

Darum geht's in der zweiten Staffel "Die Heiland - Wir sind Anwältin" "Die Heiland"-Auftaktfolge "Unter die Haut" (v.l.): Staatsanwalt Rudi Illic (Aleksandar Jovanovic, l.) lernt in Anwesenheit von Heiland (Athenstädt) und Holländer (Fischer) Romys Ex-Freund Ben Ritter (Peter Fieseler) kennen ARD/Hardy Spitz

Die blinde Anwältin Romy Heiland (Christina Athenstädt) und ihre Assistentin Ada Holländer (Anna Fischer) sind mittlerweile aufeinander eingespielt... nun ja, fast. Romy geht es auf die Nerven, dass Ada immer noch zu spät kommt oder sich bei Mandantengesprächen ständig einmischt. Als Ada spontan drei Wochen Urlaub nehmen will, wird Romy klar, wie sehr sie inzwischen auf sie angewiesen ist. Sie schlägt ihr vor, sie zur Rechtsanwaltsfachangestellten auszubilden. Für Ada ein völlig neuer Gedanke. Wird sie das Durchhaltevermögen und die Disziplin aufbringen? Und Romy?

Romy entschließt sich, auf Anraten ihrer Mutter Karin (Peggy Lukac) wieder unter Menschen zu gehen, und besucht einen Tanzkurs. Ausgerechnet Staatsanwalt Rudi IIlic (Aleksandar Jovanovic) wird ihr als Partner zugeteilt. Bei Gericht hat der ehrgeizige Kollege eine große Freude daran, sich mit Romy rhetorisch wie argumentativ zu messen. Ada und ihr Bruder Ringo (Tim Kalkhof) sind wiederum hin- und hergerissen, als ihr Vater Peter Holländer (Rolf Kanies), der die Familie verließ, als sie noch Kinder waren, plötzlich vor der Tür steht und sie um Hilfe bittet. Verdient er ihre Loyalität?