"Die Höhle der Löwen": Die Highlights des emotionalen Staffelfinales

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"Die Höhle der Löwen": Die Highlights des emotionalen Staffelfinales

Stars (1 / 1) 21.04.2021 23:33 / Silia Symbolbild TVNOW / Bernd-Michael Maurer


Wer sichert sich das Fitness-Elixier?

Staffelfinale bei "Die Höhle der Löwen" (auch bei TVNow) und die große Frage: Welche Gründer nutzen die letzte Chance auf einen Deal?

Nils Glagau in Angriffslaune irritiert Gründer

Sportlich geht es los, Gründer Hannes Mirow präsentiert den Löwen mit "Panthergrip" den ersten unverrutschbaren Schienbeinschoner der Welt. Der Rostocker ist begeisterter Sportler und entwickelt Produkte für den Sportbereich. Schienbeinschoner sind für ihn beim Fußball das nervigste Utensil der Sportbekleidung, sie rutschen schnell. "Panthergrip" soll Abhilfe schaffen. Mit Mikrozähnen findet sein Schoner Halt im Stutzen und soll Klebeband und Tape zur Befestigung überflüssig machen. Mirow will mit dem Artikel in die "Champions League", benötigt dafür 120.000 Euro für 25 Prozent. Bisher gibt es allerdings erst Probestücke.

Nils Glagau (44), der erklärte Lieblingslöwe des Erfinders, darf den Schienbeinschoner ausprobieren. Er ist begeistert - und schlägt sofort zu. "Ich glaube an dich, glaube an das Produkt, das können wir groß machen, ich glaube, ich bin der richtige Löwe und ich würde dein Angebot annehmen."

Der von dem Spontan-Angebot doch etwas überraschte Erfinder möchte die anderen Löwen auch noch zu Wort kommen lassen, doch Glagau hat etwas dagegen: "Stopp!", fällt der Löwe allen ins Wort. "Ich habe ein Angebot gemacht, du kannst noch viele Fragen beantworten, aber dann bin ich raus. Du kannst überlegen: Willst du mit mir gehen, oder willst du die anderen Löwen noch hören, aber dann ziehe ich zurück."

Rums. Der Gründer ist sichtlich irritiert. "Was ist der Hintergrund, warum soll ich mir die anderen nicht anhören?" Nils Glagau bleibt dabei: "Ich glaub an dich, es kommt nicht oft vor, dass man so früh ein Angebot macht..." Der völlig überrumpelte Gründer gibt schließlich klein bei. "Sie waren mein Wunschlöwe..." - "Wir haben einen Deal, wir machen das groß." Nils Glagau sichert sich den Sieg.

"Das ist insgesamt zu schwer"

Das nächste Gründerpaar ist Vater und Sohn, Ullrich und Paul Eitel. Sie stellen einen antibakteriellen Wandbelag, die Anti-Keim-Tapete "KeimEx", in der "Höhle der Löwen" vor. Die Tapetenfabrikanten in fünfter Generation haben diese Spezialtapete aus der Familienfirma ausgegründet und wollen damit nun den Markt der Kliniken, Krankenhäuser, Arztpraxen und Pflegeheime erobern. Die antibakterielle Wirkung entfalten Silberionen, die in dem robusten und strapazierfähigen Wandbelag enthalten sind. Sie benötigen dafür 500.000 Euro und bieten 25 Prozent.

Das Familienunternehmen ist 174 Jahre alt und in der fünften Generation - und genau da liegt für die Löwen der Hase im Pfeffer. "Diese Abhängigkeit ist eine knifflige Sache", findet Georg Kofler (62). "Warum gehen Sie die Sache nicht über Ihr Familienunternehmen an?", wundert sich auch Ralf Dümmel (53). Carsten Maschmeyer (60) setzt nach. "Eine super Idee, Sie haben für ein Problem eine Lösung geschaffen. Warum nehmen Sie es nicht selbst in die Hand und suchen sich einen Vertrieb?" Auch die Rolle des Sohnes, der sich noch im Studium befindet, bleibt unklar.

Nils Glagau steigt zuerst aus. "Ein super Produkt, aber der eine kann kein Gründer sein wegen des Studiums, der andere kann wegen seines Familienbetriebs auch nicht mit Herzblut und Power dabei sein. Der Löwe müsste quasi ein neues Start-up führen. Ich brauche einen Gründer, der für sein Produkt brennt. Daher bin ich raus." Auch Dagmar Wöhrl (65) will nicht investieren. "Das ist ein Superprodukt, aber ich habe ein Problem mit der Vater-Sohn-Konstellation. Ich bin raus."

Dümmel schließt sich an. "Riesenkompliment zur Marke. Sie lassen sich was Innovatives einfallen, aber ich bin nicht der richtige Investor. Daher bin ich raus." Auch der letzte Löwe will keinen Deal: "Sie brauchen einen Spezialvertrieb", findet Carsten Maschmeyer. "Das ist insgesamt zu schwer, daher bin ich raus, aber viel Erfolg."

Gleich zwei Löwen machen Kombiangebot für ein Elixier

Die Gründer Johannes Bitte und Christian Monzel, beide Leistungssportler, haben eine innovative Zwei-Komponenten-Technologie erfunden, bei der ansonsten schwer lösliche Pflanzenstoffe wie Ingwer, Ginseng oder Kurkuma erst unmittelbar vor dem Trinken ins Getränk eingeschossen werden. Ihr Elixier bieten sie unter der Marke "drinkbetter" an, die sie bereits vor vier Jahren ins Leben gerufen haben. Damit Marke und Unternehmen weiter wachsen können, brauchen die Gründer 200.000 Euro und bieten 20 Prozent.