Kann dieser Plan Frieden bringen? Nach 21 Monaten seit Beginn der russischen Invasion steht die Ukraine vor einer dramatischen Situation. 17 Prozent des Landes sind weiterhin unter russischer Besatzung, und im Osten rücken russische Truppen, wenn auch langsam, vor. Trotzdem hält die politische Führung in Kiew weiterhin am Glauben an einen Sieg gegen die russische Übermacht fest. Für diesen Sieg sind jedoch erheblich mehr Waffen aus dem Westen, insbesondere aus Europa und den USA, erforderlich - nun planen Scholz und Biden angeblich einen nächsten Schritt!
Gemäß Recherchen der BILD-Zeitung haben die westlichen Unterstützer der Ukraine mittlerweile jedoch andere Pläne für das Land. "Wir werden sie weiterhin unterstützen, um in die stärkstmögliche Position am Verhandlungstisch zu kommen, wenn die Zeit dafür gekommen ist", erklärte die US-Mission bei der NATO am vergangenen Montag. Obwohl die US-Regierung ihre Aussage später nach Protesten aus der Ukraine relativierte, zeigen BILD-Recherchen, dass dies scheinbar kein Versehen war. Die Bundesregierung hat sich ebenfalls das Hauptziel gesetzt, die Ukraine aufgrund des aktuellen Frontverlaufs in eine "strategisch gute Verhandlungsposition" zu versetzen. Deutschland und die USA, als größte Rüstungslieferanten der Ukraine, haben beschlossen, die Regierung in Kiew über Qualität und Quantität ihrer Waffenlieferungen zur Verhandlungsbereitschaft mit Putin zu bewegen.