Mit dem Anfang des Frühlings beginnt für viele Allergiker eine schlimmen Zeit, denn durch den verstärkten Pollenflug machen sich zahlreiche Allergien bemerkbar. Dabei gehören Niesanfälle zur Tagesordnung. Besteht durch das Coronavirus nun eine höhere Gefahr für Menschen die an Heuschnupfen oder Asthma leiden? Diese Meinung vertreten die Experten.
Nach Meinung der Experten sind Pollen-Allergiker während der Corona-Pandemie nicht stärker gefährdet als andere Menschen auch. "Die Reaktion auf Pollen führt zu einer Überreaktion des Immunsystems, das Immunsystem ist nicht geschwächt", sagt Berthold Jany, der viele Jahre als Präsident der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin fungiert hat. Das menschliche Immunsystem "denkt, die Pollen wären irgendetwas Gefährliches und bildet dagegen bestimmte Antikörper, sogenannte IgE-Antikörper. Bei der Allergie handelt sich also eigentlich um keine Immunschwäche, sondern nur um eine Art der Fehlsteuerung", bestätigt der Medizinjournalist Dr.Christoph Specht. Deshalb besteht nach Meinung der Experten keine erhöhtes Risiko für Allergiker sich mit dem Coronavirus zu infizieren.