Moderatorin und Schauspielerin Caroline Beil (53, "Sturm der Liebe") wurde in der letzten Folge als Roboter bei "The Masked Singer" (ProSieben) enttarnt. Im Interview mit der Nachrichtenagentur spot on news spricht sie über die hohen Schutzmaßnahmen wegen der Corona-Krise, ihren Favoriten der Show und Vergleiche mit Schlager-Star Helene Fischer (35).
Frau Beil, als Allererstes einmal die Frage: Wie geht es Ihnen heute?Caroline Beil: Ich würde meinen Zustand als "erschöpft, aber glücklich" beschreiben. Ich habe relativ wenig geschlafen und jetzt schon unheimlich viele Interviews geführt und WhatsApp gelesen und habe noch gar nicht mit meinen ganzen Freunden gesprochen. Aber ich bin total happy und auch erleichtert, dass es jetzt quasi vorbei ist.
Gestern war die erste Show nach der Corona-Zwangspause. Das Virus hatte auch nicht vor Team-Mitgliedern von "The Masked Singer" Halt gemacht - wie haben Sie das Ganze miterlebt?Beil: In einer solchen Phase, in der die ganze Welt quasi von diesem Virus überschwemmt wird, ist es ja klar, dass es an einer Produktion mit so vielen Beteiligten eben auch nicht spurlos vorbeigeht. Ich persönlich bin aber ein Mensch, der keine Angst oder Panik hat. Ich habe mich dort sehr gut aufgehoben gefühlt, sie haben alle Sicherheitsvorkehrungen eingehalten. Also von Sender- und Produktionsseite aus wurde alles aufgefahren, was man da so machen kann und wenn es einen dann irgendwie erwischt - das passiert halt.
Wie war die Stimmung hinter den Kulissen?Beil: Man kann die Stimmung gar nicht richtig beschreiben, weil man ja abgeschirmt ist. Jeder Künstler sitzt alleine in seiner Garderobe. Man darf nicht alleine raus. Vor der Tür sitzt ein Bodyguard, man hat seinen persönlichen Assistenten und diese Person muss alles für dich machen, wie Kaffee holen. Beim Gang zur Toilette wird man begleitet, trägt immer eine Maske - also man ist total abgeschottet. Und dann sieht man die anderen Künstler auf der Bühne, weiß aber nicht, wer unter den Masken steckt. Das ist wirklich ulkig, man rätselt mit: "Wer könnte das sein?" - das ist schon special.
Wie froh waren Sie dann in dieser Situation und auch während der Performance, eine Maske tragen zu können?Beil: Also in der heutigen Zeit in so einer Show mitzumachen ist ja eigentlich wie ein Glücksgriff. Da hat man eine Maske auf und es kann wirklich nichts passieren. Aber die Maske an sich, das war schon alles sehr eng und wirklich eine große Herausforderung, darunter zu singen.
Wie erging es Ihnen mit der Geheimhaltung? Was war am schwersten?Beil: Man selbst ist schon seit fünf Wochen dabei, aber weiß schon viel länger, dass man mitmacht. Und sich zu überlegen, was kann man erzählen. Und enge Freunde anlügen zu müssen - das war echt schwierig.