Impfgegner tötete eigene Mutter mit einer Armbrust - weil sie ihn impfen lies!

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Impfgegner tötete eigene Mutter mit einer Armbrust - weil sie ihn impfen lies!

Blaulicht (2 / 1) 21.04.2024 07:53 / Günter Symbolbild imago


Gericht ordnet Unterbringung des Täters in psychiatrischer Einrichtung an

Noch 2021 hatte die Finanzbeamtin aus Bayreuth stolz ein Foto von sich nach der Corona-Schutzimpfung auf Facebook geteilt und geschrieben: "So, heute das zweite Mal geimpft, und alles gut überstanden." Moritz R. dagegen hielt die Impfungen für gefährlich: Er glaubte, dass er seit seinem 15. Lebensjahr mit Aluminiumformaldehyd und anderen Schwermetallen injiziert wurde, was seiner Ansicht nach Asthma und Konzentrationsstörungen auslöste. Nach dem Mord am 5. März rief er die Polizei selbst an und erwartete die Beamten vor der Haustür mit den Worten "Ich habe meine Mutter umgebracht." Im Verhör zeigte er keine Reue: "Ich wusste, dass es keine andere Möglichkeit gab. Mein Gewissen hat mich erdrückt. Sie hat mir keine Wahl gelassen, als zu solch drastischen Maßnahmen zu greifen, um sicherzustellen, dass meinem Bruder nicht dasselbe passiert wie mir." In der Wohnung fanden die Ermittler sogar eine bereitgelegte Axt. Die Jugendkammer in Hof verurteilte Moritz R. nach Erwachsenenstrafrecht, allerdings kam er aufgrund seiner verminderten Schuldfähigkeit um eine lebenslange Haftstrafe herum. Das Gericht ordnete seine Unterbringung in einer psychiatrischen Einrichtung an.